Das vorliegende Buch analysiert Strukturen und Plattformen der Musikvermarktung in elektronischen Märkten. Abseits der Filesharing-Problematik und der Umsatzrückgänge großer Major-Labels werden dabei die Möglichkeiten beleuchtet, die dem unabhängigen Musiker aus den veränderten Strukturen erwachsen. Unter der Annahme, dass Konzerte die Haupteinnahmequelle für Künstler darstellen werden vor allem Webseiten betrachten, die für den Live-Musiker geeignet sind. Neben den allgemeinen Strukturen und den Marktakteuren werden Möglichkeiten der Segmentierung, Positionierung und der Evaluation aufgezeigt. Die Verteilung verschiedener Informationsgüter, die Vernetzung über soziale Netzwerke und Möglichkeiten der Wertschöpfung und Verwaltung werden schließlich anhand spezifischer Plattformen in den einzelnen Koordinationsphasen elektronischer Märkte aufgezeigt. In einer Fallstudie wird auf ein Beispiel allgemeiner Vermarktung sowie auf Genre und regional beschränkte Plattformen eingegangen.
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Gelegentlich hört man davon, dass Menschen CDs kopieren, für die sie gar nicht bezahlt haben oder dass sie gar Musikdateien über das Internet tau schen. Dieses Verhalten ist in den meisten Fällen illegal, gleichwohl ist es ver breitet und bereitet Musikmanagern großes Kopfzerbrechen. Die Musik kopisten sind sich in der Regel über die Unrechtmäßigkeit ihres Verhaltens im Klaren, umso dringender stellt sich die Frage, wie die ansonsten ja meist unbescholtenen Täter ihr Verhalten rechtfertigen. Die Studie von Sebastian Haupt setzt genau an diesem Punkt an. Hierzu verwertet er Erkenntnisse aus der psychologischen Gerechtigkeitsforschung, insbesondere Albert Banduras Ansatz zum moralischen Disengagement. Diese Forschung ist bislang noch nicht auf das Problem des Filesharing angewendet worden. Der Autor dis kutiert zunächst die Hintergründe der Musikpiraterie und die Theorie des moralischen Disengagements. Der empirische Teil enthält die methodische Beschreibung der Studie sowie die Ergebnisse und die Diskussion dieser. Das Buch richtet sich aufgrund seines universellen Ansatzes nicht nur an Musik unternehmen, sondern auch an Versicherungen, öffentliche Institutionen und andere Forscher.
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Ob das Herunterladen von Mp3-Files aus Onlinetauschbörsen oder das Kopieren einer CD zu Hause - immer wieder hört man die Frage: Ist das nun legal oder nicht? Zur Beantwortung dieser Frage sind urheberrechtliche Normen so wie entsprechende Rechtsprechung zu prüfen. Die Normen befinden sich mit Umsetzung von Korb Zwei der Urheberrechtsreform im Wandel. Der Autor Christoph Trautmann gibt einführend einen Überblick über das Urheberrecht, stellt dessen Reform vor und widmet sich anschließend den Themen Verviel fältigung zum privaten Gebrauch sowie Digital Rights Management. Es wird die Rechtslage zur Umgehung eines Kopierschutzes und zum Filesharing her ausgearbeitet und mit Beispielen unterlegt. Als Reaktion auf Filesharing wurden von der Musikindustrie kommerzielle Downloadportale geschaffen, welche unter dem Begriff digitale Distribution vorgestellt werden. Des Weiteren gibt der Autor einen Ausblick auf die Entwicklung der Musikindustrie im digitalen Zeitalter. Das Buch richtet sich an deren Entscheidungsträger, Rechtswissenschaftler, juristisch Interessierte und jeden Musikliebhaber, der schon einmal kopiert hat.
Die Digitalisierung der Medieninhalte sowie die Verbreitung des Internets ha ben in einigen Teilen der Medienindustrie zu einer grundlegenden Um struk tu rie rung geführt. Besonders das unentgeltliche Filesharing wurde für die in ter na tionale Musik- und Filmindustrie schnell zu einem unkalkulierbaren Faktor. Wel che Auswirkungen hatten die technologischen Veränderungen auf die Bran chen? Wie reagierten sie auf die veränderten Rahmenbedingungen? Was sind die strategischen Potenziale? Um diese Fragen zu klären, gibt der Autor im Rahmen einer Umweltanalyse einführend einen Überblick über die Bran chen der Musik- und Filmindustrie sowie über relevante Rah men be din gun gen. Daraufhin werden die Auswirkungen der technologischen Entwicklungen in Bezug auf das Anwenderverhalten sowie auf die Struktur der Branchen be schrie ben. Aufbauend auf eine Chancen-Risiken-Analyse werden anschließend die strategischen Potenziale der beschriebenen Branchen, insbesondere neue Dis tributionsformen, neue Marketingmöglichkeiten sowie Potenziale zur Ein däm mung der Risiken, dargestellt. Das Buch richtet sich an Ent schei dungs trä ger der Medienunternehmen, Wirtschaftswissenschaftler sowie den wirt schaft lich und technisch interessierten Verbraucher.
Im Rahmen dieser Arbeit soll dem wachsenden Interesse an sozialwissenschaftlichen Phänomenen des Cyberspace Rechnung getragen werden. Dabei wird vor allem überprüft, ob klassische Konzepte des Tausches auf Filesharing im Internet anwendbar sind, und welche soziologischen, kultur- und sozialanthropologischen und ökonomischen Aspekte beim Tausch von digitalen Gütern über das Internet zum tragen kommen. In der Arbeit soll vor allem auch der scheinbare Widerspruch zwischen reziprokem Tausch im Internet und den Ansätzen der Rational Choice Theory, die argumentiert, dass Individuen rational agierende Akteure sind, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, aufgelöst werden. Die politisch-rechtliche Diskussion rund um die Verwertung von Rechten an digitalen Gütern wird in der Arbeit bewusst ausgeklammert.
Die Entwicklung fährt fort die Technologien des Web 2.0 und die auf ihm basierenden Social Media Anwendungen dürften mit ihren Funktionalitäten gerade auch für Unternehmen von Nutzen sein. Die schon aus der Definition resultierenden informativen, kommunikativen, beziehungstechnischen und kollaborativen Elemente können intern wie extern Effizienz- und sogar Umsatzsteigerungen bewirken. Über die verbesserten Interaktionsmöglichkeiten lassen sich auf die wertschöpfenden als auch die sie unterstützenden Unternehmensbereiche Einfluss nehmen. So können sie unter dem Stichwort Smart Collaboration mit ihren Groupwareeigenschaften im Projektmanagement workgroup- und workflowunterstützende Funktionalitäten zur Verfügung stellen. So lassen sich Lessons Learned oder Best Practice Beispiele über Wikis, Blogs oder Podcasts gebündelt und zentral nach dem Pull Prinzip zur Verfügung stellen. Die Ansätze reichen vom einfachen Microblogging oder Instant Messaging à la Twitter bzw. Skype bis hin zu wirklichen unternehmensinternen Social-Networking Plattformen, welche alle Funktionalitäten umfassen von posten, über bloggen, filesharing bis hin zu einem internen Wiki.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: Sehr gut, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Sprache: Deutsch, Abstract: "MP3" ist ein wohl den meisten Menschen bekannter Begriff, dessen Hintergrund aber den wenigsten bekannt ist. Unter den vielen neuen Computertechnologien hat sich MP3 als Standard etabliert und ist aus dem heutigen Musikkonsum nicht mehr wegzudenken. Bereits 2008 besitzen 92% der 14-17-jährigen in Großbritannien einen MP3-Player. Eine derartig große Auswirkungen und Popularität erlangte mit dieser Geschwindigkeit im Musikbereich noch keine Technologie. Auslöser dafür ist einzig und allein der erfolgreiche Kompressionsalgorithmus MP3. Gemeinsam mit dem Medium Internet ermöglicht er völlig neue Wege des medialen Austauschs. Im Gegensatz zu dem Vorgänger der Audiokassette kann die MP3-Datei äußerst schnell und ohne Verlust kopiert werden. Aufgrund der Komprimierung mittels MP3 werden diese Audiodaten auch sehr portabel, die Musikverbreitung ist dadurch sehr einfach geworden. Filesharing-Dienste sind entstanden und ermöglichten Millionen von Nutzern das bequeme und äußerst schnelle Austauschen von Musik. Die Musikindustrie war im Laufe der Zeit gezwungen, auf diese neuen Möglichkeiten der Musikverbreitung zu reagieren. Immer stärker steigt sie nun selbst auf das neue Medium Internet um und macht es zu ihrem Geschäftsfeld: Am laufenden Band müssen herkömmliche Musikläden wegen fehlender Wirtschaftlichkeit zusperren. Im Jahr 2008 wurden bereits 33% aller in den USA verkauften Musikstücke auf digitalen Wege über das Internet erworben.Das alles resultiert aus MP3? Wie kam es dazu? Und warum? Diesen Fragestellungen sollen in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden.
Das Urheberrecht steckt in der Krise! Auch vier Jahre nach der Einführung eines Auskunftsanspruchs gegen Internetprovider ist die Filesharing-Kultur ungebrochen. Während der Gesetzgeber über die Eindämmung des Abmahnmissbrauchs diskutiert, beseitigt der BGH mit dem doppelten Gewerbsmäßigkeitserfordernis auch das letzte Korrektiv des ursprünglich angemahnten Interessenausgleichs. Die Folgen zeigt die vorliegende Untersuchung. Der Autor prüft die Vereinbarkeit des Auskunftsverfahrens mit europäischem wie nationalem Datenschutz- und Verfassungsrecht und entwickelt Lösungsansätze hin zu einer verfassungskonformen Ausgestaltung. Dabei stehen neben dem gewerblichen Ausmaß vor allem der Richtervorbehalt, eine kritischere Beweiswürdigung sowie die verfahrensrechtliche Beteiligung des Anschlussinhabers im Fokus. Ebenso werden das Geschäftsmodell der Massenabmahnung, aber auch mögliche Alternativen wie Internetsperren oder Kulturflatrate einer kritischen Betrachtung unterzogen.
In der Musikbranche hat die Digitalisierung einhergehend mit Kompressionsverfahren wie MP3 zu einer Desintegration von Inhalt und Trägermedium geführt. So können Musikdateien im Internet problemlos über Filesharing-Börsen ausgetauscht werden. Diese Entwicklung hatte eine Erosion von Absatz und Umsatz bei den betroffenen Unternehmen zur Folge. Für die Zukunft der Musikindustrie ist daher die Etablierung kommerzieller Musikdownload-Services von großer Bedeutung.Ferdinand Emanuel Schwenkert analysiert das Konsumentenverhalten in diesem innovativen Vertriebskanal. Aufbauend auf einer Betrachtung der Nutzungsintention bzw. Auswahlentscheidung von Konsumenten untersucht er, wie Konsumenten die Qualität im Hinblick auf den Anbieter beurteilen, und zeigt in Form einer Kundenbindungsanalyse wichtige Ansatzpunkte für das Relationship Marketing auf. Ein breites und aktuelles Sortiment sowie eine umfassende Payment Solution werden als die wichtigsten Qualitätskriterien eines Musikdownload-Services identifiziert.