Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing ab 48 € als Taschenbuch: Diss. . 1. Auflage. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Jura,
Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing ab 48 EURO Diss. . 1. Auflage
Das vorliegende Buch analysiert Strukturen und Plattformen der Musikvermarktung in elektronischen Märkten. Abseits der Filesharing-Problematik und der Umsatzrückgänge großer Major-Labels werden dabei die Möglichkeiten beleuchtet, die dem unabhängigen Musiker aus den veränderten Strukturen erwachsen. Unter der Annahme, dass Konzerte die Haupteinnahmequelle für Künstler darstellen werden vor allem Webseiten betrachten, die für den Live-Musiker geeignet sind. Neben den allgemeinen Strukturen und den Marktakteuren werden Möglichkeiten der Segmentierung, Positionierung und der Evaluation aufgezeigt. Die Verteilung verschiedener Informationsgüter, die Vernetzung über soziale Netzwerke und Möglichkeiten der Wertschöpfung und Verwaltung werden schließlich anhand spezifischer Plattformen in den einzelnen Koordinationsphasen elektronischer Märkte aufgezeigt. In einer Fallstudie wird auf ein Beispiel allgemeiner Vermarktung sowie auf Genre und regional beschränkte Plattformen eingegangen.
Die sogenannte vierte industrielle Revolution wälzt nach und nach immer mehr Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft um, stellt etablierte Geschäftsmodelle zur Disposition, verheißt für die glücklichen Gewinner dieser allumfassenden Transformation unsagbaren Reichtum und für den Rest die drohende Bedeutungslosigkeit. Die Kulturindustrie und dabei als erstes "Versuchskaninchen" die Musikbranche waren unfreiwillige Vorreiter dieser Entwicklung. Daher widmet sich diese Diskursanalyse am Beispiel von Musik und Literatur dem Kulturkampf um die digitale Zukunft vom Siegeszug des Filesharing-Programms Napster zu Beginn des neuen Jahrtausends bis zur Urheberrechts-Kontroverse um Acta 2012. Das Urheberrecht ist dabei von besonderer Bedeutung, da dessen Ausgestaltung eine der zentralen Verteilungs- und Machtfragen der digitalen Gesellschaft darstellt und eine Kritik am zunehmend im Zentrum der digitalen Wirtschaft stehenden geistigen Eigentum in letzter Konsequenz als eine Kritik an der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verstanden werden kann. Die titelgebende Frage, ob es sich bei der digitalen Transformation nun um eine Art natürliche Evolution, mehr oder weniger "blutige" Revolution oder gar eine vor allem kulturelle Devolution handelt, spiegelt die sehr widersprüchlichen Reaktionen auf die Vernetzung der Welt zwischen Fortschrittsglauben und Kulturkritik. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die "heiligen Hallen" der Literatur gerät dabei auch das bürgerliche Selbstverständnis in den Fokus der Aufmerksamkeit und in diesem Rahmen zunehmend auch grundsätzliche philosophische Fragen zum Wesen und der Zukunft des Menschen. Ist der Mensch Subjekt oder Objekt der digitalen Gesellschaft? Diese Frage rückt heute im Angesicht der Fortschritte künstlicher Intelligenz und der Realität von Massenüberwachung zunehmend ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit, wird aber am Beispiel der Effekte der Digitalisierung auf die Kulturindustrie schon länger mit Leidenschaft diskutiert.
Filesharingbörsen sind seit "Napster" beständig in den Medien präsent. Der massenhafte Tausch von Musik und Film über das Internet zeigt, wie bedroht die Rechte der Urheber im digitalen Zeitalter sind. Schranken des Urheberrechts wie die private Vervielfältigung, einst für Ausnahmefälle erdacht, müssen zur Rechtfertigung millionenfacher Nutzungen herhalten. Dr. Sven Freiwald analysiert am Beispiel der Tauschbörsen, ob die Privatkopie noch haltbar ist. Der Autor erklärt die Technik heutiger Filesharingnetze wie "KaZaA" und ordnet die relevanten Vorgänge bei deren Benutzung erstmals in das System der im Herbst 2003 neu in Kraft getretenen Urheberrechtsbestimmungen ein. Auf der Grundlage einer eingehenden Analyse nationaler, europäischer und internationaler Regelungen zur privaten Vervielfältigung diskutiert der Autor, ob ein Verbot der privaten Vervielfältigung notwendig ist, welche Rolle technische Schutzmaßnahmen ("Digital Rights Management") künftig spielen werden und wie viel Raum noch für pauschale Urheber-Vergütungsmodelle bleibt. Die Arbeit beschäftigt sich damit mit den Kernfragen der vom Gesetzgeber bereits angekündigten erneuten Novellierung des Urheberrechts ("2. Korb").
Die sogenannte vierte industrielle Revolution wälzt nach und nach immer mehr Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft um, stellt etablierte Geschäftsmodelle zur Disposition, verheißt für die glücklichen Gewinner dieser allumfassenden Transformation unsagbaren Reichtum und für den Rest die drohende Bedeutungslosigkeit. Die Kulturindustrie und dabei als erstes "Versuchskaninchen" die Musikbranche waren unfreiwillige Vorreiter dieser Entwicklung. Daher widmet sich diese Diskursanalyse am Beispiel von Musik und Literatur dem Kulturkampf um die digitale Zukunft vom Siegeszug des Filesharing-Programms Napster zu Beginn des neuen Jahrtausends bis zur Urheberrechts-Kontroverse um Acta 2012. Das Urheberrecht ist dabei von besonderer Bedeutung, da dessen Ausgestaltung eine der zentralen Verteilungs- und Machtfragen der digitalen Gesellschaft darstellt und eine Kritik am zunehmend im Zentrum der digitalen Wirtschaft stehenden geistigen Eigentum in letzter Konsequenz als eine Kritik an der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verstanden werden kann. Die titelgebende Frage, ob es sich bei der digitalen Transformation nun um eine Art natürliche Evolution, mehr oder weniger "blutige" Revolution oder gar eine vor allem kulturelle Devolution handelt, spiegelt die sehr widersprüchlichen Reaktionen auf die Vernetzung der Welt zwischen Fortschrittsglauben und Kulturkritik. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die "heiligen Hallen" der Literatur gerät dabei auch das bürgerliche Selbstverständnis in den Fokus der Aufmerksamkeit und in diesem Rahmen zunehmend auch grundsätzliche philosophische Fragen zum Wesen und der Zukunft des Menschen. Ist der Mensch Subjekt oder Objekt der digitalen Gesellschaft? Diese Frage rückt heute im Angesicht der Fortschritte künstlicher Intelligenz und der Realität von Massenüberwachung zunehmend ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit, wird aber am Beispiel der Effekte der Digitalisierung auf die Kulturindustrie schon länger mit Leidenschaft diskutiert.
Das vorliegende Buch analysiert Strukturen und Plattformen der Musikvermarktung in elektronischen Märkten. Abseits der Filesharing-Problematik und der Umsatzrückgänge grosser Major-Labels werden dabei die Möglichkeiten beleuchtet, die dem unabhängigen Musiker aus den veränderten Strukturen erwachsen. Unter der Annahme, dass Konzerte die Haupteinnahmequelle für Künstler darstellen werden vor allem Webseiten betrachten, die für den Live-Musiker geeignet sind. Neben den allgemeinen Strukturen und den Marktakteuren werden Möglichkeiten der Segmentierung, Positionierung und der Evaluation aufgezeigt. Die Verteilung verschiedener Informationsgüter, die Vernetzung über soziale Netzwerke und Möglichkeiten der Wertschöpfung und Verwaltung werden schliesslich anhand spezifischer Plattformen in den einzelnen Koordinationsphasen elektronischer Märkte aufgezeigt. In einer Fallstudie wird auf ein Beispiel allgemeiner Vermarktung sowie auf Genre und regional beschränkte Plattformen eingegangen.
Neben Filesharing ist Streamripping, das Kopieren von gestreamten Inhalten, eine attraktive Quelle für kostenlose Musik geworden. Die Publikation widmet sich der Frage, ob diese Form des digitalen Kopierens ein Fall von Musikpiraterie ist, der schon de lege lata verboten ist oder zumindest de lege ferenda verboten gehört. Es wird am Beispiel Webradio untersucht, welche Verwertungsrechte, insbesondere der öffentlichen Wiedergabe ( 19a, 20 UrhG), für Streamingdienste zu lizenzieren sind. Zudem wird die Anwendbarkeit der Schranke der Privatkopie ( 53 UrhG) auf Streamripping geprüft und im Lichte des urheberrechtlichen Dreistufentests und der EuGH-Rechtsprechung zum gerechten Ausgleich die Notwendigkeit ihrer Einschränkung diskutiert. Ein Regelungsvorschlag für 53 UrhG wird entwickelt.
Die sogenannte vierte industrielle Revolution wälzt nach und nach immer mehr Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft um, stellt etablierte Geschäftsmodelle zur Disposition, verheisst für die glücklichen Gewinner dieser allumfassenden Transformation unsagbaren Reichtum und für den Rest die drohende Bedeutungslosigkeit. Die Kulturindustrie und dabei als erstes „Versuchskaninchen“ die Musikbranche waren unfreiwillige Vorreiter dieser Entwicklung. Daher widmet sich diese Diskursanalyse am Beispiel von Musik und Literatur dem Kulturkampf um die digitale Zukunft vom Siegeszug des Filesharing-Programms Napster zu Beginn des neuen Jahrtausends bis zur Urheberrechts-Kontroverse um Acta 2012. Das Urheberrecht ist dabei von besonderer Bedeutung, da dessen Ausgestaltung eine der zentralen Verteilungs- und Machtfragen der digitalen Gesellschaft darstellt und eine Kritik am zunehmend im Zentrum der digitalen Wirtschaft stehenden geistigen Eigentum in letzter Konsequenz als eine Kritik an der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verstanden werden kann. Die titelgebende Frage, ob es sich bei der digitalen Transformation nun um eine Art natürliche Evolution, mehr oder weniger „blutige“ Revolution oder gar eine vor allem kulturelle Devolution handelt, spiegelt die sehr widersprüchlichen Reaktionen auf die Vernetzung der Welt zwischen Fortschrittsglauben und Kulturkritik. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die „heiligen Hallen“ der Literatur gerät dabei auch das bürgerliche Selbstverständnis in den Fokus der Aufmerksamkeit und in diesem Rahmen zunehmend auch grundsätzliche philosophische Fragen zum Wesen und der Zukunft des Menschen. Ist der Mensch Subjekt oder Objekt der digitalen Gesellschaft? Diese Frage rückt heute im Angesicht der Fortschritte künstlicher Intelligenz und der Realität von Massenüberwachung zunehmend ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit, wird aber am Beispiel der Effekte der Digitalisierung auf die Kulturindustrie schon länger mit Leidenschaft diskutiert.