Die Entwicklung fährt fort die Technologien des Web 2.0 und die auf ihm basierenden Social Media Anwendungen dürften mit ihren Funktionalitäten gerade auch für Unternehmen von Nutzen sein. Die schon aus der Definition resultierenden informativen, kommunikativen, beziehungstechnischen und kollaborativen Elemente können intern wie extern Effizienz- und sogar Umsatzsteigerungen bewirken. Über die verbesserten Interaktionsmöglichkeiten lassen sich auf die wertschöpfenden als auch die sie unterstützenden Unternehmensbereiche Einfluss nehmen. So können sie unter dem Stichwort Smart Collaboration mit ihren Groupwareeigenschaften im Projektmanagement workgroup- und workflowunterstützende Funktionalitäten zur Verfügung stellen. So lassen sich Lessons Learned oder Best Practice Beispiele über Wikis, Blogs oder Podcasts gebündelt und zentral nach dem Pull Prinzip zur Verfügung stellen. Die Ansätze reichen vom einfachen Microblogging oder Instant Messaging à la Twitter bzw. Skype bis hin zu wirklichen unternehmensinternen Social-Networking Plattformen, welche alle Funktionalitäten umfassen von posten, über bloggen, filesharing bis hin zu einem internen Wiki.
"In my eyes it is never a crime to steal knowledge. It is a good theft. The pirate of knowledge is a good pirate". Dieses Zitat von Michel Serres spricht wohl vielen Filesharern aus der Seele, doch für die Musikindustrie und die Musikschaffenden ist es ein Dorn im Auge. Sie würden die P2P-Tauschbörsen wohl lieber zum Teufel jagen und sehen in dem Begriff 'filesharing' eher einen überspitzten Euphemismus für den Ausdruck "Diebstahl". Wie ist es möglich, dass eine Technologie auf der einen Seite so viel Beliebtheit und Anhänger genießt und auf der anderen Seite als die Inkarnation des Bösen gilt, welche der Musikbranche ein tiefes, schwarzes Grab schaufelt und ihr dann zusätzlich mit einem Fußtritt den Absturz bereitet? "Aus den einst rauschenden Partys der Zunft ist allzu häufig ein stilles Betrinken an der Bar geworden": sinkende Umsatzzahlen, Entlassungen und eine völlig verdrehte Wertschöpfungskette. Sind etwa ausschließlich KaZaA, eMule und Co verantwortlich? Nach den technischen sowie rechtlichen Aspekten des Filesharing wird versucht, weitere Ursachen für die Umsatzrückgänge sowie Handlungsoptionen für die Zukunft aufzuzeigen.
Die sogenannte vierte industrielle Revolution wälzt nach und nach immer mehr Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft um, stellt etablierte Geschäftsmodelle zur Disposition, verheißt für die glücklichen Gewinner dieser allumfassenden Transformation unsagbaren Reichtum und für den Rest die drohende Bedeutungslosigkeit. Die Kulturindustrie und dabei als erstes "Versuchskaninchen" die Musikbranche waren unfreiwillige Vorreiter dieser Entwicklung. Daher widmet sich diese Diskursanalyse am Beispiel von Musik und Literatur dem Kulturkampf um die digitale Zukunft vom Siegeszug des Filesharing-Programms Napster zu Beginn des neuen Jahrtausends bis zur Urheberrechts-Kontroverse um Acta 2012. Das Urheberrecht ist dabei von besonderer Bedeutung, da dessen Ausgestaltung eine der zentralen Verteilungs- und Machtfragen der digitalen Gesellschaft darstellt und eine Kritik am zunehmend im Zentrum der digitalen Wirtschaft stehenden geistigen Eigentum in letzter Konsequenz als eine Kritik an der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verstanden werden kann. Die titelgebende Frage, ob es sich bei der digitalen Transformation nun um eine Art natürliche Evolution, mehr oder weniger "blutige" Revolution oder gar eine vor allem kulturelle Devolution handelt, spiegelt die sehr widersprüchlichen Reaktionen auf die Vernetzung der Welt zwischen Fortschrittsglauben und Kulturkritik. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die "heiligen Hallen" der Literatur gerät dabei auch das bürgerliche Selbstverständnis in den Fokus der Aufmerksamkeit und in diesem Rahmen zunehmend auch grundsätzliche philosophische Fragen zum Wesen und der Zukunft des Menschen. Ist der Mensch Subjekt oder Objekt der digitalen Gesellschaft? Diese Frage rückt heute im Angesicht der Fortschritte künstlicher Intelligenz und der Realität von Massenüberwachung zunehmend ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit, wird aber am Beispiel der Effekte der Digitalisierung auf die Kulturindustrie schon länger mit Leidenschaft diskutiert.
Das Urheberrecht steckt in der Krise! Auch vier Jahre nach der Einführung eines Auskunftsanspruchs gegen Internetprovider ist die Filesharing-Kultur ungebrochen. Während der Gesetzgeber über die Eindämmung des Abmahnmissbrauchs diskutiert, beseitigt der BGH mit dem doppelten Gewerbsmäßigkeitserfordernis auch das letzte Korrektiv des ursprünglich angemahnten Interessenausgleichs. Die Folgen zeigt die vorliegende Untersuchung. Der Autor prüft die Vereinbarkeit des Auskunftsverfahrens mit europäischem wie nationalem Datenschutz- und Verfassungsrecht und entwickelt Lösungsansätze hin zu einer verfassungskonformen Ausgestaltung. Dabei stehen neben dem gewerblichen Ausmaß vor allem der Richtervorbehalt, eine kritischere Beweiswürdigung sowie die verfahrensrechtliche Beteiligung des Anschlussinhabers im Fokus. Ebenso werden das Geschäftsmodell der Massenabmahnung, aber auch mögliche Alternativen wie Internetsperren oder Kulturflatrate einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Filesharing, das Tauschen meist urheberrechtlich geschützter Musik, Filme oder Programme über das Internet, entzweit die Nation. Seit der Entwicklung der ersten speziellen Software Napster 1999 verbreiten sich mehr und mehr legale, illegale und kopiergeschützte Inhalte im Internet. Software-, Musik- und Filmindustrie klagen über Millionenverluste und suchen nach Schuldigen. Politik und Polizei erhöhen ihren Druck auf die Anwender. Wer trägt die gesellschaftliche Verantwortung für diese Entwicklung? Nutzen die Anwender Filesharing mit Kalkül oder kann man von Sucht sprechen? Warum gehen sie das Risiko von Verfolgung, Geldstrafen, ja sogar Gefängnis ein? Raphael Dörr legt eine erste umfassende Darstellung der komplexen Problematik vor. Er greift dazu auf theoretische Konzepte aus der Ökonomie und Soziologie zurück.
Sorgenfrei Studieren Steht Ihr auch vor der Frage, wie komme ich aus einem Fitnessstudio- oder Handyvertrag wieder heraus? Was kann ich tun, wenn es Ärger in der WG gibt? An wen kann ich mich wenden, wenn ich mit einer Benotung nicht einverstanden bin? Diese und andere Fragen tauchen vor, während und unmittelbar nach dem Studium immer wieder auf. Der Rechtsratgeber hilft! Hier findet ihr Antworten auf Eure Fragen, viele nützliche Tipps und praktische Hinweise, um sorgenfrei zu studieren - von A wie Auslandsaufenthalt bis Z wie Zulassung .Studienfinanzierung (Unterhalt, BAföG, Kredit, Nebenjob)Wohnung (Mietmängel, Kündigung, Fristen, Wohnungsübergabe, Untervermietung, WGs)Vertragsfallen, ebay und InternetkaufStreaming, Filesharing, Abmahnung, Social MediaAnhand kleiner anschaulicher Fälle wird zunächst das eigentliche Problem herausgearbeitet. Ihr erfahrt, was Ihr selbst mit einfachen Schritten konkret tun könnt und wann und wo man Euch professionell unterstützen kann, wenn es kniffliger wird.
Die letzten Jahre liefen für die Musikindustrie, allen voran für die Tonträgerindustrie alles andere als positiv. Umsatzeinbußen der Branche von bis zu 40 Prozent mussten in den Jahren nach der Jahrtausendwende verbucht werden. Durch die Digitalisierung, die ansteigende Nutzung des Internets, sowie das Phänomen MP 3, illegale Raubkopien und Filesharing mittels Peer-to-Peer-Netzwerken, sind traditionelle Geschäftsmodelle mehr und mehr ins Wanken geraten. Zudem werden die Entscheidungsträger der Musikbranche auch von Rezipientenseite für grobe Fehler in den eigenen Reihen verantwortlich gemacht. Nach Versäumnissen beim Künstleraufbau, hervorgerufen durch künsltich gepushte Marketingartefakte aus Casting Shows, zu geringer Nachwuchsförderung sowie durch kurzfrisitg am Markt bestehende One Hit Wonder, suchen die Rezipienten seit einiger Zeit wieder nach etwas Neuem. Angesichts dieser Probleme, strebt die Musikindustrie nach effizienten Lösungsansätzen, um den Weg aus der Krise zu meistern. Die Autoren Christine Hampl und Marina Burghart befassen sich aus diesem Grund mit dem langfristigen Künstleraufbau und dessen Vermarktung auf dem deutschen Musikmarkt. Einführend wird ein Überblick über Strukturen und Regulatoren der deutschen Musikwirtschaft auf nationaler Ebene als auch im internationalen Vergleich gegeben.
Die Digitalisierung der Medien und das Internet haben die Rahmenbedingungen für den Urheberrechtsschutz und die Werksverwertung wesentlich geändert. Einerseits ist eine neue Qualität an Urheberrechtsverletzungen zu beobachten (Filesharing, P2P-Netze). Andererseits entstehen neue Chancen für den Vertrieb und das Marketing von Werken. Den Forderungen nach Rechtsverschärfungen stehen solche zu einer Reform bis hin zur Abschaffung des Urheberrechts gegenüber. Pointiert wird vom "War on Copyrights" gesprochen. Diese Arbeit systematisiert und vergleicht die Argumente beider Seiten. Die Veränderungen in der Digitalen Netzökonomie werden anhand gängiger Modelle der "Economics of Copyright" ökonomisch interpretiert sowie die Auswirkungen auf den Urheberrechtschutz und die Werksverwertung untersucht. Schließlich werden die Konsequenzen für ein theoretisch wohlfahrtsoptimales Niveau des Urheberrechtschutzes abgeleitet. Dieses Buch richtet sich an Ökonomen und Juristen, die sich mit der Analyse des Urheberrechts beschäftigen, ebenso wie an Dozenten und Studierende in den Bereichen Medienökonomik, Property Rights Theory und Law and Economics.
Die Frage der urheberrechtlichen Zulässigkeit von Musiktauschbörsen ist von höchster praktischer Relevanz. Filesharing-Netze sind für eine der größten Krisen der Musikindustrie mitverantwortlich und stellen das Urheberrecht vor die existentielle Frage, ob es den Herausforderungen der Digitalisierung und des Internets gewachsen ist.Das Werk zeigt die Entwicklung des Urheberrechts anhand der digitalen Tauschbörsen auf und beantwortet die Frage nach der Verantwortlichkeit für die Rechtsverletzungen. Hierbei wird auch ein Vergleich mit den hierzu ergangenen amerikanischen Urteilen vorgenommen.Die Autorin konnte als Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag die Reformen des Urheberrechts verfolgen.