Das Werk führt anhand von ausgewählten und ausführlich kommentierten Gerichtsentscheidungen in die Probleme ein, welche die Digitalisierung für die Rechtsanwendung in unterschiedlichen Sachgebieten mit sich gebracht hat. Der Band umfasst in systematischer Ordnung Fälle zum Rechtsschutz von Software, zu Verträgen über Software, zum elektronischen Geschäftsverkehr und den zivilrechtlichen Aspekten des Internets (Rechte an Domains, Widerruf von rechtlichen Erklärungen), zum Arbeitsrecht (elektronische Mitarbeiterkontrolle) und Datenschutz (Biometriedaten, Google Streetview) und schliesslich zum Strafrecht (Hacking, betrügerischen Missbrauch von EDV-Anlagen, Fälschen elektronischer Daten, Spamming, DDoS, Phishing, SQL Injection, Spoofing) und zu urheberrechtlichen Fragen im Internet (Clipping, Web-Spider, Crawling, Filesharing). Die Entscheidungen sind nach didaktischen Gesichtspunkten aufbereitet und die Kommentierung setzt einen Schwerpunkt bei den methodischen Fragen, welche sich bei der Anwendung von Rechtsnormen auf neuartige technische Sachverhalte stellen. Damit bietet das Werk dem Leser auch methodische Anregungen für eigene Argumentationen. Ein Sachverzeichnis der IT-Begriffe erleichtert dem Leser den Zugang zu den einzelnen Fällen und die Benutzung des Buches als Nachschlagewerk.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die fortschreitende Digitalisierung stellt die zentralen Bedingungen der wirtschaftlichen Verwertung von Informationsgütern grundsätzlich in Frage und erleichtert im hohen Umfang das unautorisierte Kopieren von digitalen Originalen. Insbesondere die internationale Musikindustrie ist von dieser Entwicklung stark betroffen ¿ zum einen durch die zunehmende Verbreitung von CD-Brennern, zum anderen durch die Distribution unautorisierter digitaler Kopien über Computernetzwerke mithilfe des offenen MP3-Standards und der sehr erfolgreichen Filesharing-Netzwerke. Im Jahr 2001 sind weltweit zum ersten Mal mehr Musik-CDs unautorisiert kopiert als gekauft worden. Die Vertreter der Musikindustrie sehen dadurch nicht nur ihre Firmenergebnisse sondern die Existenz ihrer gesamten Branche gefährdet. Ökonomisch stellt sich angesichts dieser Entwicklungen die Frage, ob unautorisiertes Kopieren tatsächlich die Anzahl der verkauften Entertainmentgüter und damit das Umsatzpotenzial und die Gewinnmöglichkeiten der Hersteller verringert. Welchen langfristigen Nettoeffekt hat die Digitalisierung auf die internationale Musikindustrie? Und wie wird diese Industrie in der nahen Zukunft strukturiert sein? Gang der Untersuchung: Die Arbeit widmet sich diesen Fragen in fünf Kapiteln. Kapitel A dient der Darlegung der Problemstellung und der ökonomischen Einordnung der Thematik. Kapitel B charakterisiert und analysiert die internationale Musikindustrie anhand des industrieökonomischen Structure-Conduct-Performance-Paradigmas. Es wird gezeigt, welchen besonderen Gesetzmässigkeiten die Nachfrage nach Musik folgt und welche speziellen wettbewerblichen Marktstrukturen in der internationalen Musikindustrie herrschen. Das Kapitel C widmet sich der mikroökonomischen Fundierung der Effekte der Digitalisierung auf die Nachfrage nach autorisierter und unautorisierter Recorded Music. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Arbeiten einer Reihe von Ökonomen, die positive Effekte des unautorisierten Kopierens von Informationsgütern auf die Gewinne ihrer Produzenten hervorheben. Anschliessend werden zwei eigene Ansätze vorgestellt. In der Untersuchung wird deutlich, dass die Bedrohung der Musikindustrie durch die Digitalisierung von der Theorie bestätigt wird - und nicht etwa nur das Menetekel der als profitorientiert und zugleich innovationsscheu geltenden Plattenfirmen ist. Zumindest kurz- und mittelfristig hat die Digitalisierung einen negativen Nettoeffekt [...]
Die sogenannte vierte industrielle Revolution wälzt nach und nach immer mehr Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft um, stellt etablierte Geschäftsmodelle zur Disposition, verheisst für die glücklichen Gewinner dieser allumfassenden Transformation unsagbaren Reichtum und für den Rest die drohende Bedeutungslosigkeit. Die Kulturindustrie und dabei als erstes „Versuchskaninchen“ die Musikbranche waren unfreiwillige Vorreiter dieser Entwicklung. Daher widmet sich diese Diskursanalyse am Beispiel von Musik und Literatur dem Kulturkampf um die digitale Zukunft vom Siegeszug des Filesharing-Programms Napster zu Beginn des neuen Jahrtausends bis zur Urheberrechts-Kontroverse um Acta 2012. Das Urheberrecht ist dabei von besonderer Bedeutung, da dessen Ausgestaltung eine der zentralen Verteilungs- und Machtfragen der digitalen Gesellschaft darstellt und eine Kritik am zunehmend im Zentrum der digitalen Wirtschaft stehenden geistigen Eigentum in letzter Konsequenz als eine Kritik an der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verstanden werden kann. Die titelgebende Frage, ob es sich bei der digitalen Transformation nun um eine Art natürliche Evolution, mehr oder weniger „blutige“ Revolution oder gar eine vor allem kulturelle Devolution handelt, spiegelt die sehr widersprüchlichen Reaktionen auf die Vernetzung der Welt zwischen Fortschrittsglauben und Kulturkritik. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die „heiligen Hallen“ der Literatur gerät dabei auch das bürgerliche Selbstverständnis in den Fokus der Aufmerksamkeit und in diesem Rahmen zunehmend auch grundsätzliche philosophische Fragen zum Wesen und der Zukunft des Menschen. Ist der Mensch Subjekt oder Objekt der digitalen Gesellschaft? Diese Frage rückt heute im Angesicht der Fortschritte künstlicher Intelligenz und der Realität von Massenüberwachung zunehmend ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit, wird aber am Beispiel der Effekte der Digitalisierung auf die Kulturindustrie schon länger mit Leidenschaft diskutiert.
Eine Entdeckungsreise durch das Internet: Datenströme, Netzwerke und virtuelle Realitäten Das Internet Das World Wide Web Internet-Provider E-Mail Personal Computer Server Browser Markierungssprachen Suchmaschinen Web 2.0 Netiquette Blogs Aggregation Chat Filesharing Streamen von Medien Rich Content Drahtlos ins Internet Smartphones Malware, Spyware, Junkware Spam Privatsphäre im Internet Das 'Deep Web' Hacker Cyberwar Soziale Netzwerke Spielkonsolen Mashups Culture Jamming Online-Handel Online-Werbung Analyse des Web-Verkehrs OCR Maschinelle Übersetzungen Standortbezogene Dienste Virtuelle Objekte E-Government Crowdsourcing Freie Software Digitaler Vertrieb Cloud Computing Verbreitung nach Virenart Virtuelle Welten Avatare Netzneutralität Das semantische Netz Erweiterte Realität Konvergenz Das Internet der Dinge Aufmerksamkeit, Ablenkung, Zerstreuung _____ Wir stecken mitten in einer kulturellen und technologischen Revolution, aber viele von uns haben in dem rapiden Wandel die Orientierung verloren und verstehen nur bedingt, was sich da abspielt. Der Band 50 Schlüsselideen Digitale Kultur liefert den roten Faden durch die verwirrend vielfältige Welt des Internets und klärt über die neuen Technologien auf, die nicht nur unsere Welt, sondern auch uns selbst verändern. Tom Chatfield, der zu den führenden Experten für diese neuen Technologien gehört, leitet uns sicher durch die grundlegenden digitalen Phänomene unserer Zeit: seien es die Browser, die wir zum Surfen im Web und für unsere Aktionen in den sozialen Netzwerken brauchen, die Frage, welche Auswirkungen die immer zerfahrener werdende Welt auf unsere Privatsphäre hat, oder das Culture Jamming, das Protestbewegungen immer häufiger bei ihrem Kampf gegen traditionelle Autoritäten einsetzen. Das Buch ist ein unverzichtbarer Leitfaden für die Reise in die digitale Zukunft, ob es um die Erforschung des Deep Web geht, das 99 Prozent des Internets umfasst und für die meisten Suchmaschinen unzugänglich bleibt, oder um die erweiterte Realität, die unsere Art und Weise, mit der Welt in Kontakt zu treten, grundlegend ändern wird. Von Malware zu Mashups, vom Spam zum semantischen Web, von Emails zu Avataren - 50 Schlüsselideen Digitale Kultur gehört zur Pflichtlektüre für alle, die versuchen möchten, die tiefgreifenden sozialen Änderungen des digitalen Zeitalters und ihren Einfluss auf unser Verhalten zu verstehen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,7, Universität Paderborn, Veranstaltung: Medienökonomie, 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Wechsel vom Industrie- zum Informationszeitalter hat zu starken Veränderungen in der Musikbranche geführt. Durch das Internet und die zunehmende Digitalisierung nutzen Konsumenten Musik mehr als je zuvor. Sie wird nicht mehr nur konsumiert, sondern auch immer mehr untereinander getauscht. Laut einer Studie der ipoque GmbH verursachen Tauschbörsen in Deutschland mittlerweile bis zu 70% des gesamten Internetverkehrs. Knapp ein Viertel der Dateien, die heruntergeladen werden, sind Musikdateien. (Abb. 5). Diese Zahlen werden von der Musikindustrie in Verbindung gebracht mit den starken Umsatzrückgängen, die die Plattenfirmen im Tonträgergeschäft seit Jahren zu verzeichnen haben und die auch durch den Aufbau von Online-Music-Stores bisher nicht ausgeglichen werden konnten. Ob - und wenn ja, inwieweit - die Peer-to-Peer-Netzwerke tatsächlich den Musikmarkt zerstören, wie von Vertretern der Musikindustrie befürchtet wird, oder ob sich die Branche infolge der Digitalisierung nur neu strukturieren muss, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Fokussiert wird hierbei der deutsche Musikmarkt, da aufgrund der unterschiedlichen Urheberrechtsgesetze eine weltweite Betrachtung zu komplex für diese Arbeit wäre. Nachdem ein kurzer Überblick über die grundlegenden Begriffe sowie die Entwicklung des Filesharing basierend auf der Digitalisierung gegeben wird, soll anschliessend festgestellt werden, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Musikindustrie hat. Dies ist nur möglich, wenn zunächst die Situation der Branche analysiert wird, damit die konkreten Probleme, mit der der Musikmarkt konfrontiert ist, sichtbar gemacht werden. Die Branchenanalyse beruht auf Michael Porter, dessen Ansatz in dem Werk 'Strategisches Management - Analyse, Entwicklung und Implementierung von Unternehmensstrategien' (2006) von Robert Grant und Michael Nippa ausführlich dargestellt wird und aus dem in dieser Arbeit zitiert wird. Um zu einer objektiven Beurteilung gelangen zu können, soll sowohl die Sichtweise der Musikindustrie dargestellt werden, die das Filesharing aufgrund der Umsatzverluste, für die sie es verantwortlich macht, bekämpfen will, als auch die entgegengesetzte Sichtweise, nach der das Filesharing nicht die Ursache für die rückläufigen Umsätze sein kann. [...]
Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 11 Punkte, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Während Millionen von Internetnutzern bei den Begriffen Napster, Kazaa oder Bittorent an den kostenlosen Download von aktuellen Musikwerken oder Kino-Blockbuster denken, grauen sich Plattenfirmen und Filmstudios davor. Egal ob Musikalben, Filme, Software, eBooks oder Bilder - dem Nutzer von Filesharing-Netzwerken steht es offen, praktisch alles auf seine Festplatte zu kopieren. Das Internet macht es möglich. Aber genauso wie es Filesharing ohne das Internet nicht gebe, so lebt das Internet immer mehr vom kopieren. Denn was sonst ist ein 'geteilter' Statusbeitrag in Facebook, oder ein 'Retweet' auf Twitter ? Um es auf den Punkt zu bringen: 'Filesharing ist in Wirklichkeit keine spezielle Anwendung im Internet, das Internet ist Filesharing.' Es darf deshalb auch nicht überraschen, wenn die Filesharing-Systeme hohen Zuspruch erfahren, obwohl die Rechtswidrigkeit oftmals bekannt sein wird. Die Nutzung von Filesharing-Netzwerken ist kein Kavaliersdelikt Einzelner, sondern kann als gesellschaftliche Entwicklung hin zu einem Bedeutungsverlust des geistigen Eigentums angesehen werden. Welche Folgen das Filesharing tatsächlich bewirkt, ist jedoch unklar. Die Rechteinhaber beklagen zwar einen Schaden in Milliardenhöhe, doch sind diese Zahlen nur mit Vorsicht zu geniessen. Aber auch in absehbarer Zeit werden die Filesharing-Netzwerke stark frequentiert sein. Insbesondere wenn man neue Möglichkeiten wie Streamingangebote durch P2P-Netzwerke berücksichtigt. Das Massenphänomen der Filesharing-Systeme wird damit weiterhin eine Bedrohung für die Rechteinhaber darstellen. Um dem Treiben von BitTorrent & Co. nicht tatenlos zu zuschauen, bedarf es einem effektiven Rechtsschutz. Das materielle Recht der Rechteinhaber ist nämlich das Eine, bewirkt aber nichts, wenn es nicht geltend gemacht werden kann. Von entscheidender Bedeutung ist dabei der vor rund 3 Jahren eingeführte Drittauskunftsanspruch nach 101 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 UrhG, durch den die Anonymität des Internets durchbrochen wird. Es stellt dabei ein Spannungsfeld zwischen den Interessen der Beteiligten dar, welches mitentscheidend ist für die lebhafte Diskussion zu dieser Norm. Die Durchsetzung des Urheberrechts hält jedenfalls Anschluss an das Internetzeitalter. Dies erscheint nur konsequent, denn auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Es scheint nach wie vor 'Volkssport Nr. 1' zu sein - die Nutzung von illegalen Inhalten aus dem weltweiten Datennetz. Auch wenn inzwischen jeder wissen oder zumindest vermuten sollte, dass es sich beispielsweise beim Gratis-Download von Musik-Alben oder beim Betrachten eines aktuellen Kino-Blockbusters im Internet normalerweise um rechtswidriges Vorgehen handelt, so ist in diesem Bereich nach wie vor wenig Unrechtsbewusstsein verbreitet. Mittels Filesharing werden täglich Unmengen von Songs, Filmen und Software ausgetauscht, ohne dass die Teilnehmer an diesen 'Tauschgeschäften' den jeweiligen Rechteinhabern Geld dafür bezahlen. Dieses Buch dient zum einen der Vermittlung des notwendigen Grundlagenwissens im Urheberrecht und zum anderen als Praxisleitfaden, falls doch einmal die Abmahnung oder gar Post von den Strafverfolgungsbehörden ins Haus flattern sollte. Es wird erläutert, was unzulässig ist und was nicht, warum es Abmahnungen gibt und wie man darauf am besten reagiert, welche Anzeichen für rechtsmissbräuchliche Abmahnungen sprechen und welche Kosten drohen.
Inhaltsangabe:Einleitung: Seit der Erfindung und Verbreitung von Peer-to-Peer-Technologien liegt vor allem die Unterhaltungsindustrie im Streit mit deren Erschaffern und Anwendern. Bisher wurde die Technologie vor allem für den Tausch von urheberrechtlich geschütztem Material verwendet und steht auch in diesem Zusammenhang beinahe wöchentlich in den IT-Nachrichten. Trotz ihres schlechten Rufes befinden sich P2P-Netze und Anwendungen weiterhin auf dem Vormarsch. Aufschlüsse über die Relevanz des Themas lassen sich durch die Beobachtung des Anteils des P2P-Datenvolumens am Gesamtverkehr im Internet geben. ¿Je nach Tageszeit liegt das P2P-Aufkommen derzeit zwischen 30% (tagsüber) und 70% (nachts) des gesamten Internet-Verkehrs in Deutschland. Der absolute Betrag des P2P-Datenvolumens ist allein zwischen Juni und Oktober um 10% gestiegen¿. Fileharing-Dienste und Mediendistributionsplattformen machen dabei immer noch den Grossteil dieser Datenmengen aus und das Limit ist gewiss noch nicht erreicht. Laut einer aktuellen, detaillierten Studie von P2P-Technologie und P2P-Netzen des Verbandes European Information Technology Observatory (EITO), wird P2P-Technologie bis 2010 die wichtigste Distributionstechnologie. Leider wird die dezentrale Peer-to-Peer-Architektur in den Augen Vieler immer noch weitgehend mit illegalem Filesharing und Urheberechtsverstössen in Zusammenhang gebracht. Dabei handelt es sich bei dezentraler Vernetzung um eine Technologie, durch die eine ganze Reihe nützlicher Anwendungen verwirklicht werden kann. Das P2P-Projekt Avalanche von Microsoft, sowie die Kommunikations- und VoIP-Plattform Skype sind zwei bekanntere Beispiele solcher Applikationen, welche sich die Vorteile dezentraler Vernetzung zunutze gemacht haben. Die Idee, das einstige Filesharing-Prinzip für sinnvollere Zwecke zu nutzen findet nach und nach immer mehr Befürworter. ¿Wenn selbst Microsoft sich neuerdings mit Peer-to-Peer-Protokollen befasst, muss mehr Nutzen in der Idee stecken als nur das bisher zur halbseidenen MP3- und Filmtauscherei genutzte Filesharing¿. Der dezentrale Gedanke ist zwar grundsätzlich kein völlig neues Konzept, die Verbreitung des P2P-Prinzips durch Tauschbörsen und der enorme Erfolg der Technologie in diesem Bereich hat jedoch ein neues, verstärktes Interesse an der verteilten Architektur zur Folge. Das spannende an diesem Thema sind also die Möglichkeiten moderne Technologie nutzbringend einzusetzen. Gang der Untersuchung: Für [...]
Es scheint nach wie vor 'Volkssport Nr. 1' zu sein - die Nutzung von illegalen Inhalten aus dem weltweiten Datennetz. Auch wenn inzwischen jeder wissen oder zumindest vermuten sollte, dass es sich beispielsweise beim Gratis-Download von Musik-Alben oder beim Betrachten eines aktuellen Kino-Blockbusters im Internet normalerweise um rechtswidriges Vorgehen handelt, so ist in diesem Bereich nach wie vor wenig Unrechtsbewusstsein verbreitet. Mittels Filesharing werden täglich Unmengen von Songs, Filmen und Software ausgetauscht, ohne dass die Teilnehmer an diesen 'Tauschgeschäften' den jeweiligen Rechteinhabern Geld dafür bezahlen. Dieses Buch dient zum einen der Vermittlung des notwendigen Grundlagenwissens im Urheberrecht und zum anderen als Praxisleitfaden, falls doch einmal die Abmahnung oder gar Post von den Strafverfolgungsbehörden ins Haus flattern sollte. Es wird erläutert, was unzulässig ist und was nicht, warum es Abmahnungen gibt und wie man darauf am besten reagiert, welche Anzeichen für rechtsmissbräuchliche Abmahnungen sprechen und welche Kosten drohen.