Erscheinungsdatum: 18.12.2003, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing, Auflage: 1. Auflage von 1930 // 1. Auflage, Verlag: Nomos Verlagsges.MBH + Co // Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Datenbank // Filemaker // Copyright // Geistiges Eigentum // Urheberrecht // Urheberrechtsgesetz // UrhG // Handelsrecht // Unternehmensrecht // Wettbewerbsrecht // Wettbewerbssache // Gesellschafts- // Handels // und Wettbewerbsrecht // allgemein, Rubrik: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Seiten: 219, Gewicht: 338 gr, Verkäufer: averdo
Das Urheberrecht von Buchdruck bis Filesharing ab 24.9 € als Taschenbuch: Alte und neue Diskussionen im Zusammenhang mit dem Urheberschutz. 1. Aufl. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Jura,
Das Urheberrecht – von Buchdruck bis Filesharing ab 24.9 EURO Alte und neue Diskussionen im Zusammenhang mit dem Urheberschutz. 1. Aufl
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 9, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Haftung der Eltern für illegales Filesharing ihrer Kinder ist in der Öffentlichkeit zu einem heiklen und stark diskutierten Thema geworden. Auf der anderen Seite zeigen aber auch viele Zeitungsartikel, dass es zu dieser Frage keine einheitliche Antwort gibt und dass eine kontroverse Diskussion zu dieser Haftungsfrage nicht nur im gesellschaftlichen, sondern auch im rechtlichen Bereich vorherrscht. Dieses Thema wird in der vorliegenden Arbeit behandelt.Heutzutage gehört der kabellose Internetanschluss in privaten Haushalten zum nicht mehr wegzudenkenden Inventar. Dabei wird dieser in einem privaten Haushalt meist nur einfach installiert und wie selbstverständlich unter allen, insbesondere unter Familienmitgliedern, geteilt. Was hierbei jedoch in den Hintergrund tritt ist, dass derjenige, der den privaten Internetanschluss einrichtet, die Gefahr trägt, für eventuelle Urheberrechtsverletzungen anderer Anschlussnutzer haftbar gemacht zu werden. In einem familialen Haushalt werden dies meistens die Eltern sein. Für die Rechteinhaber bleibt im Zuge der Anonymität des Internets kaum eine andere Möglichkeit, als zu versuchen, den Anschlussinhaber ausfindig zu machen und diesen zur Haftung zu ziehen. Dabei entstehen Haftungssituationen, in denen die Eltern als Haftungsadressat in Betracht kommen, obwohl die unmittelbare Verletzungshandlung nicht von ihnen ausgeht, sondern oftmals von den eigenen Kindern. Dies ist dem Umstand geschuldet, da der Rechteinhaber nicht hinter den Internetanschluss blicken kann un den unmittelbar Verletzenden unmittelbar identifizieren kann. Unter dem Vorgang des illegalen Filesharings versteht man, dass jemand eine Datei innerhalb sogenannter "Tauschbörsen" zum Download zur Verfügung stellt, obwohl jemand anderes ein ausschließliches Verwertungsrecht an dieser Datei hat. Viele wissen bei der Nutzung von Tauschbörsen nicht, dass auch wenn man dort nur Dateien herunterlädt, diese automatisch von einem selbst wieder hochgeladen werden, wodurch erst die Rechtsverletzung entsteht. Zu einem viel diskutierten Thema ist das illegale Filesharing zudem durch die massenhaften Abmahnungen geworden, wo Forderungen, teilweise von mehreren hundert Euro für eine Rechtsverletzung, verlangt wurden. Wann der elterliche Anschlussinhaber, auch wenn er selbst nicht der unmittelbare Täter der Urheberrechtsverletzung ist, haftet, wurde im Laufe der Zeit durch Gerichte und Literatur beantwortet.
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Ob das Herunterladen von Mp3-Files aus Onlinetauschbörsen oder das Kopieren einer CD zu Hause - immer wieder hört man die Frage: Ist das nun legal oder nicht? Zur Beantwortung dieser Frage sind urheberrechtliche Normen so wie entsprechende Rechtsprechung zu prüfen. Die Normen befinden sich mit Umsetzung von Korb Zwei der Urheberrechtsreform im Wandel. Der Autor Christoph Trautmann gibt einführend einen Überblick über das Urheberrecht, stellt dessen Reform vor und widmet sich anschließend den Themen Verviel fältigung zum privaten Gebrauch sowie Digital Rights Management. Es wird die Rechtslage zur Umgehung eines Kopierschutzes und zum Filesharing her ausgearbeitet und mit Beispielen unterlegt. Als Reaktion auf Filesharing wurden von der Musikindustrie kommerzielle Downloadportale geschaffen, welche unter dem Begriff digitale Distribution vorgestellt werden. Des Weiteren gibt der Autor einen Ausblick auf die Entwicklung der Musikindustrie im digitalen Zeitalter. Das Buch richtet sich an deren Entscheidungsträger, Rechtswissenschaftler, juristisch Interessierte und jeden Musikliebhaber, der schon einmal kopiert hat.
Die sogenannte vierte industrielle Revolution wälzt nach und nach immer mehr Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft um, stellt etablierte Geschäftsmodelle zur Disposition, verheißt für die glücklichen Gewinner dieser allumfassenden Transformation unsagbaren Reichtum und für den Rest die drohende Bedeutungslosigkeit. Die Kulturindustrie und dabei als erstes "Versuchskaninchen" die Musikbranche waren unfreiwillige Vorreiter dieser Entwicklung. Daher widmet sich diese Diskursanalyse am Beispiel von Musik und Literatur dem Kulturkampf um die digitale Zukunft vom Siegeszug des Filesharing-Programms Napster zu Beginn des neuen Jahrtausends bis zur Urheberrechts-Kontroverse um Acta 2012. Das Urheberrecht ist dabei von besonderer Bedeutung, da dessen Ausgestaltung eine der zentralen Verteilungs- und Machtfragen der digitalen Gesellschaft darstellt und eine Kritik am zunehmend im Zentrum der digitalen Wirtschaft stehenden geistigen Eigentum in letzter Konsequenz als eine Kritik an der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verstanden werden kann. Die titelgebende Frage, ob es sich bei der digitalen Transformation nun um eine Art natürliche Evolution, mehr oder weniger "blutige" Revolution oder gar eine vor allem kulturelle Devolution handelt, spiegelt die sehr widersprüchlichen Reaktionen auf die Vernetzung der Welt zwischen Fortschrittsglauben und Kulturkritik. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die "heiligen Hallen" der Literatur gerät dabei auch das bürgerliche Selbstverständnis in den Fokus der Aufmerksamkeit und in diesem Rahmen zunehmend auch grundsätzliche philosophische Fragen zum Wesen und der Zukunft des Menschen. Ist der Mensch Subjekt oder Objekt der digitalen Gesellschaft? Diese Frage rückt heute im Angesicht der Fortschritte künstlicher Intelligenz und der Realität von Massenüberwachung zunehmend ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit, wird aber am Beispiel der Effekte der Digitalisierung auf die Kulturindustrie schon länger mit Leidenschaft diskutiert.
Das Urheberrecht steckt in der Krise! Auch vier Jahre nach der Einführung eines Auskunftsanspruchs gegen Internetprovider ist die Filesharing-Kultur ungebrochen. Während der Gesetzgeber über die Eindämmung des Abmahnmissbrauchs diskutiert, beseitigt der BGH mit dem doppelten Gewerbsmäßigkeitserfordernis auch das letzte Korrektiv des ursprünglich angemahnten Interessenausgleichs. Die Folgen zeigt die vorliegende Untersuchung. Der Autor prüft die Vereinbarkeit des Auskunftsverfahrens mit europäischem wie nationalem Datenschutz- und Verfassungsrecht und entwickelt Lösungsansätze hin zu einer verfassungskonformen Ausgestaltung. Dabei stehen neben dem gewerblichen Ausmaß vor allem der Richtervorbehalt, eine kritischere Beweiswürdigung sowie die verfahrensrechtliche Beteiligung des Anschlussinhabers im Fokus. Ebenso werden das Geschäftsmodell der Massenabmahnung, aber auch mögliche Alternativen wie Internetsperren oder Kulturflatrate einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Darf ich oder darf ich nicht? Obwohl Filesharingbörsen weltweit von Millionen von Menschen genutzt werden, weiß doch kaum jemand eine sichere Antwort auf diese Frage. Und tatsächlich ist die rechtliche Bewertung des Filesharing äußerst vielfältig und kontrovers diskutiert.Dieses Buch befasst sich mit der Problematik der Internettauschbörsen aus rechtlicher Sicht. Dabei steht der Interessenkonflikt zwischen Wirtschaft und Tauschbörsennutzer im Mittelpunkt der Untersuchungen. Einerseits kämpft die Musikindustrie mit gewaltigen Umsatzeinbußen, andererseits gewährt das österreichische wie auch das deutsche Urheberrecht Freiräume zur unentgeltlichen Vervielfältigung fremder Werke.Kern der Frage ist, ob die Nutzung von kostenlosen Tauschbörsen legal ist oder man durch den Up- bzw. Download rechtliche Folgen (zivil- und strafrechtlicher Natur) zu befürchten hat.Die dem Buch zugrunde liegende Arbeit wurde im Oktober 2007 an der juridischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg als Dissertation im Bereich Zivil- und Handelsrecht eingereicht und mit Auszeichnung approbiert.
Die Frage der urheberrechtlichen Zulässigkeit von Musiktauschbörsen ist von höchster praktischer Relevanz. Filesharing-Netze sind für eine der größten Krisen der Musikindustrie mitverantwortlich und stellen das Urheberrecht vor die existentielle Frage, ob es den Herausforderungen der Digitalisierung und des Internets gewachsen ist.Das Werk zeigt die Entwicklung des Urheberrechts anhand der digitalen Tauschbörsen auf und beantwortet die Frage nach der Verantwortlichkeit für die Rechtsverletzungen. Hierbei wird auch ein Vergleich mit den hierzu ergangenen amerikanischen Urteilen vorgenommen.Die Autorin konnte als Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag die Reformen des Urheberrechts verfolgen.